Ebenfalls wie die 2te hatten es auch die ersten Sechs mit dem Tabellenvorletzten zu tun.
In Gegensatz zur 2ten ging in den Doppeln nichts zusammen. Die frühere Doppelstärke des VfL ist vorerst verflogen. Der Start ging mit 0:3 gründlich daneben.
Weiter ging es am vorderen Paarkreuz mit Martin Hartmann, der den ersten Punkt mit einem 3:0-Sieg im vorderen Paarkreuz holte. Beeindruckend waren die Sätze 2 und 3, mit jeweils 11:3 gegen Thorsten Fiedler.
Gerd Hofer hatte gegen den starken Thomas Koczan den ersten Satz mit 8:2 dominiert, musste aber den Satz noch in der Verlängerung unglücklich abgeben. Im 2ten Satz konnte er noch ausgleichen. In den Sätzen 3 und 4 hatte der starke Gegner jeweils knapp die Nase von.
Gespannt war man, ob die Aufholjagd glücken würde. Die Erwartung darauf lag erst mal bei den beiden Spielern im mittleren Paarkreuz Armin Weller und Andreas Bezner. Letzterer tat sich etwas schwer gegen Maximilian Hudetz ins Spiel zu kommen. Nach 0:2 Rückstand besann er sich auf seine Angriffs-Qualitäten und konnte das Spiel noch zu seinen Gunsten drehen. Armin Weller gewann in gewohnter Manier gegen Oskar Musiala in 4 Sätzen. Die Nummer 5 Joachim Reisinger lieferte sich gegen Willi Glatzle ein Nervenspiel. Sein Gegner wurde immer sicherer und schaffte im 5ten Satz mit 11:9 einen hauchdünnen, glücklichen Sieg.
Der 2te Durchgang brachte wieder Hoffnung, nachdem Gerd Hofer gegen Thorsten Fiedler einen 4-Satz-Sieg beisteuerte.G egen den starken Thomas Koczan konnte dann Martin Hartmann sein Angriffs-Spiel nicht nach seinen Vorstellungen durchsetzen. Er musste sich in 3 Sätzen geschlagen geben.
Armin Weller lies Maximilian Hudetz keine Chance und knüpfte an seine gute Form an. Auch auf Andreas Bezner war Verlass. Sein Sieg brauchte das 6:7 für Gemmrigheim. Nachdem Joachim Reisinger gegen Florian Mayerden 8ten Punkt beisteuerte, hoffte man auf Gemmrigheimer Seite auf 2 Punktgewinne. 1 Doppel sollte doch wenigstens gewonnen werden.
Das Spiel war bis zum Schluss offen, nichts für schwache Nerven. Im 4ten Satz sah es so aus, als ob die Gastgeber selbst nicht an den Sieg glaubten. Beim Stand von 10:8 für Hoheneck schenkten die Gastgeber 2 Punkte durch Angabenfehler her. Die Gemmrigheimer Bezner/Weller nahmen das Geschenk dankend an und hangelten sich in den 5ten Satz. Das Spiel wogte hin und her.
Keinem gelang ein wesentlicher Vorsprung. Dann erinnerte man sich an das Gastgeschenk aus dem 4ten Satz
und revanchierte sich ebenfalls mit einem Angabenfehler. Den Sieg vor Augen mit einer leichten Führung gegen Ende, hatten doch die Hohenecker das Quäntchen Glück und schafften den 4ten Doppelsieg.
Somit endete das Spiel unerwartet 8:8. Über die momentane Doppelschwäche wird noch diskutiert werden, wie man da wieder zu alter Stärke zurückfindet. Bei 4 verlorenen Doppeln gegen den Tabellen-Vorletzten muss man sich etwas einfallen lassen.
Noch ist Zeit das in der Rückrunde wieder auf die Reihe zu bekommen.